Synopsis 2018-03-17T12:01:15+00:00

Synopsis

Arm und Reich driften immer weiter auseinander. Der deutsche Staat gibt jährlich 150 Milliarden Euro, die Hälfte seines Haushaltes, für Sozialleistungen aus. Obwohl Deutschland wirtschaftlich gesehen das viert stärkste Land der Welt ist, sind schätzungsweise 6 Millionen Menschen arbeitslos und fast 40% der Bevölkerung auf Unterstützung vom Staat angewiesen. Sie sind der Bodensatz der sogenannten „99%“. Einer von ihnen ist der ehemalige DDR Elite-Sportschüler Uwe „Commander“ Schuster.

Um nicht im Strudel der sozialen Randexistenz unter zu gehen, hat er ein Profi-Boxcamp in einer abbruchreifen Industrieanlage eröffnet. Dort trainiert er seine „Ghetto-Kämpfer“. Als Profi-Boxer wollen sie ihren Traum von einem besseren Leben verwirklichen. Doch das Geschäft ist brutal. Wer Schwäche zeigt, hat keine Chance. Mit einem eigens auf die Beine gestellten Junioren-WM-Kampf will der „Commander“ endlich den großen Durchbruch schaffen!

In „Rauhmannstag“ haben die beiden Filmemacher, Wilhelm Domke-Schulz und Jens Rudolph, zusammen mit 11 jungen Filmemachern den außergewöhnlichen Uwe Schuster fast ein Jahr lang begleitet. Der Film bietet einen einzigartigen Einblick in die Ängste, Hoffnungen und Ideale einer verlorenen Schicht der Gesellschaft.